Henrich Aktuell: Ihre Nachrichtenseite

Henrich ist immer aktuell. Dieses Wissen teilen wir sehr gern mit Ihnen. Haben Sie Anregungen?
Schreiben Sie uns unter

slogan

Velux-Hitzeschutz-Markisen: Kundenerfahrung bei Einbau und Wirkung

Die „Sahara-Hitze“ trifft Bewohner von Dachwohnungen und -büros besonders intensiv. In schlecht isolierten Dachgeschossen kann es leicht bis zu Temperaturen von 45 Grad kommen“, erklärt Henrich-Dachberater Ernst Josef Karlowsky. Obergeschossbewohnern mit Velux-Dachfenstern steht jedoch ein erschwingliches Mittel zur Verfügung, um das Sonnenlicht und damit die Hitze kostengünstig draußen zu halten: Es sind Hitzeschutz-Markisen, die sich auch von Laien mit wenigen Handgriffen einbauen, aber auch rückstandsfrei wieder entfernen lassen. Dies ist für budgetbewusste Eigenheimbenutzer, vor allem aber auch für Mieter interessant. So sind effektive Velux-Hitzeschutz-Markisen für übliche Dachfenstergrößen für unter 100 Euro zu haben.

Die Qualität: Velux prüft das eingesetzte Polyester-Netzgewebe in aufwendigen Tests auf Farbechtheit, Funktion und Reißfestigkeit. „Die Hitzeschutzmarkisen zeigen nach unseren Kundenfeedbacks eine hervorragende Witterungsbeständigkeit und Langzeitfestigkeit. Das eingesetzte Netzgewebe erlaubt den Blick nach draußen, verschattet aber effektiv die Fensterscheibe, sodass diese nicht so heiß wird. Sie sind mit wenigen Handgriffen montierbar. Der Arbeitsaufwand liegt bei rund einer halben Stunde je Markise“, so Dach-Abteilungsleiter Karlowsky.

Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH

Der Einbau der Velux-Hitzeschutz-Markisen – Henrich-Kunden-Selbsttest

Henrich-Kunde Carsten Seim: „Mein gemietetes Büro im Dachgeschoss heizte sich während der Hitzewelle trotz moderner Dachisolierung (220 mm Dämmwolle, Isovers) auf Temperaturen von mehr als 30 Grad auf. Die Einfallstore für die extreme Hitze waren schnell ausgemacht: zwei große Dachfenster. Als Büromieter habe ich eine schnell installierbare und gegebenenfalls auch beschädigungsfrei wieder demontierbare Hitzeschutzlösung gesucht. Die Bestellung im Henrich-Baumarkt war schnell erledigt. Kurzes Gespräch mit Dachberater Karlowsky. Mit dem Handy habe ich die QR-Codes auf den Velux-Fenstern fotografiert und ihm die Bilder gemailt. Kurze Zeit später konnte ich im Henrich-Lager am Standort Siegburg, Tor 4, zwei kleine gut einen Meter lange Pakete abholen.

Die Betriebsanleitung sieht aus wie die Montagebeschreibungen eines bekannten schwedischen Möbelhauses. Jeder Schritt ist durch anschauliche Bilder erklärt. Auch ein Torx-Bit für die benötigten vier Verschraubungen liegt bei. Zusätzlich benötigt man nur noch einen Schrauber – am besten ein kompaktes Modell – und einen breiten Schraubenzieher.“

Montage der Hitzeschutz-Markisen – wenige Arbeitsschritte

„Zu allererst muss das Fenster komplett in die Stellung umgeklappt werden, die man nutzt, um es von außen zu putzen. Es wird mit einem kleinen Stift rechts im Rahmen fixiert. Zunächst muss ein Styropor-Einsatz am oberen Ende des Rahmens entfernt werden. Dieser ist mit grauen Kunststoff-Dübeln fixiert, die mit wenigen Schraubenzieher-Drehungen entfernt werden können. Der Styropor-Einsatz kann leicht entfernt werden. Wer die Rollos beispielsweise nach einem Auszug wieder abmontieren will, sollte ihn zum Beispiel in der Originalverpackung der Hitzeschutz-Markisen inklusive der Dübel aufheben.

Der Markise liegen verschiedene Halterungen bei, die zu unterschiedlichen Velux-Dachfenstertypen passen. Meine Variante war in Beutel B. Sie war schnell gefunden. Meine Fenster haben in ihrer Typenbezeichnung ein „GPU“. Die Halterungen werden an beiden Enden der Markise in dafür vorbereitete Laschen geschoben und schnappen ein. Es ist nicht möglich, sie falsch herum zu befestigen.

Am unteren Ende des Dachfensters wird die Velux-Hitzeschutz-Markise in zwei Haken eingehängt. Diese Befestigungskrallen müssen zunächst aus zwei Einzelteilen zusammengeklickt werden – Sekundensache. Dann müssen zwei der drei Torx-Schrauben am unteren Ende des Fensters (natürlich jetzt oben, weil das Fenster in Putzstellung umgeklappt ist) herausgeschraubt werden. Über die offenen Schraublöcher klebt man etwas elastische Dichtmasse, die ebenfalls beiliegt. Dann werden die Haltekrallen unter Verwendung der alten Torx-Schraube auf das Fenster aufgeschraubt. Das ist der aus meiner Sicht relativ anspruchsvollste Teil der Montage, weil hier über Kopf gearbeitet wird und der Spalt des Fensters in Putzstellung recht schmal ist. Der Schrauber oder verwendete Schraubendreher sollte deshalb möglichst kompakt sein.

Genau nach Anleitung habe ich die Markise nun in die vorgesehene Nische gehoben, aus der ich zuvor den Styroporeinsatz entfernt hatte. Sie verschwindet vollständig darin. Durch die Schlitze der Metallhalterungen am Rollo sind die im Fensterrahmen bereits vorbereiteten Schraublöcher zu sehen. Die Markise wird mit zwei Torx-Schrauben fixiert. Vor allem beim Einsatz eines elektronischen Schraubers sollte man darauf achten, diese nicht zu überdrehen, denn das Kunststoffmaterial der Fachfenster-Rahmen ist vergleichsweise weich.

Letzter Schritt: An einer mittig angebrachten Grifflasche wird die Markise herausgezogen und in die bereits montierten Haltelaschen eingehängt. Nun muss das Velux-Dachfenster nur noch herumgedreht werden. Die Hitzeschutz-Markise wird durch Federzug unabhängig von der Stellung des Fensters auf Spannung gehalten. So können die Fenster bei unverminderter Verschattung der Scheiben auch zum Lüften geöffnet werden.“

Fazit zum Einbau der Hitzeschutz-Markisen:

„Ich persönlich fand den ersten Zusammenbau einer Teleskop-Schublade für die Küche eines schwedischen Möbelhauses komplizierter als die Montage der Velux-Hitzeschutz-Markisen. Deren Einbau zudem auch sicher. Denn durch das senkrecht stehend in Putzstellung umgedrehte Velux-Dachfenster ist ein Sturz nach draußen während der Montage unmöglich. Die Markisen bieten im Hochsommer angenehmen Schatten und gewährleisten dennoch den Blick nach draußen. Sie machen einen hervorragend verarbeiteten Eindruck. Tatsächlich sorgen sie dafür, dass sich die Dachfensterscheiben auch bei direkter Sonneneinstrahlung nicht mehr unangenehm aufheizen.“

PS: Innenrollos – vor allem solche mit nach außen reflektierenden Oberflächen – bringen kaum etwas. Sie gefährden nach Angaben des Dachexperten Ernst-Josef Karlowsky zudem die Scheiben der Dachfenster, weil sie für deren zusätzliche Aufheizung sorgen, was bis zu deren Reißen führen kann. Die Außenmarkise ist das Mittel der Wahl, weil sie die Hitze erst gar nicht hineinlässt. Noch bessere Alternativen für den Festeinbau sind Velux-Dachrolladen. Diese sind allerdings um den Faktor sechs bis acht teurer. Mit Markisen kann der Hitzeeintrag nach Herstellerangaben um bis zu 76 Prozent reduziert werden.

Ihr Henrich-Ansprechpartner

Ernst-Josef Karlowsky
Verantwortlicher Bedachungen

Tel: +49 2241 121-424

Die Henrich-Standorte