Mit Henrich Ihren unbeheizten Dachboden dämmen

Ganz gleich, ob es um einen Neubau oder den Ausbau Ihres Dachbodens geht. Eine Dachbodendämmung ist nicht nur wichtig, damit es in den Räumlichkeiten unterhalb des Dachbodens warm ist, sondern auch um eine Menge an Geld zu sparen. Besonders in Zeiten, in denen das Heizen immer teurer wird, ist es wichtig, dass Ihr Dachboden ordnungsgemäß gedämmt ist. So kann die kalte Winterluft von draußen nicht eindringen und die warme Luft im Inneren herunterkühlen. Was Sie beachten müssen, wenn Sie Ihren Dachboden in Eigenregie dämmen möchten und wie Sie am besten vorgehen, wenn es speziell um die Dämmung Ihrer oberen Geschossdecke, also des Bodens geht, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Warum eine ordnungsgemäße Dämmung Ihrer oberen Geschossdecke wichtig ist

Ein ungedämmtes Dach wirkt sich spürbar auf das Raumklima im gesamten Haus aus – im Winter entweicht warme Luft nach oben, im Sommer staut sich Hitze im Dachgeschoss. Beides treibt nicht nur die Heizkosten in die Höhe, sondern mindert auch den Wohnkomfort. Deshalb ist es wichtig, auch die obere Geschossdecke – also den Boden des Dachbodens – sorgfältig zu dämmen. Mit einer fachgerechten Dachbodendämmung verhindern Sie, dass warme Luft aus den beheizten Räumen nach oben entweicht oder kalte Luft aus dem Dachboden eindringt. Umgekehrt bleibt im Sommer die kühlere Luft länger im Haus, da die Hitze im Dachgeschoss nicht nach unten abstrahlen kann. Setzen Sie daher auf eine durchdachte Dachdämmung, für spürbare Energieeinsparungen, ein besseres Wohnklima und einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz.

Dachboden wird gedämmt

Die richtigen Materialien, um Ihr Dachgeschoss zu dämmen

Ob Neubau oder Sanierung: Eine fachgerechte Dachbodendämmung gehört zu den wichtigsten Maßnahmen für mehr Energieeffizienz im Haus. Wer handwerklich versiert ist, kann viele Arbeiten sogar selbst übernehmen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Dämmstoffe sich eignen und worauf Sie bei der Dämmung Ihrer oberen Geschossdecke achten sollten – je nachdem, ob Sie den Dachraum als Abstellfläche oder für den Dachbodenausbau nutzen möchten.

Dachdämmung richtig planen – das sollten Sie beachten

Bereits in der Planungsphase sollten Sie entscheiden, welche Materialien zu Ihrem Bauvorhaben passen. Dabei spielt nicht nur die bauliche Situation, sondern auch die Nutzung des Dachraums eine zentrale Rolle. Wird der Dachboden regelmäßig betreten oder sogar als Wohnraum genutzt, gelten höhere Anforderungen an die Belastbarkeit und Wärmeleistung der Dämmung. Ist der Raum hingegen unbeheizt und selten in Gebrauch, reicht häufig eine einfache Auflage von Dämmstoff auf der obersten Geschossdecke aus.

Welche Dämmstoffe eignen sich für Ihren Dachboden?

Die Wahl des richtigen Materials richtet sich nach der Nutzung:

  • Für unbeheizte, selten genutzte Dachräume bieten sich weiche Materialien wie Steinwolle, Glaswolle, Holzfaser oder lose Schüttungen für die Einblasdämmung an. Diese lassen sich einfach verlegen und sind kostengünstig.
  • Wird der Dachboden als begehbare Abstellfläche genutzt oder ist ein Dachbodenausbau geplant, sind druckfeste Dämmplatten aus Polystyrol oder Polyurethan

Je nach Material und Aufbau können Kosten für die Dachdämmung stark variieren – sprechen Sie daher mit unseren Fachberatern, um die optimale Lösung für Ihr Bauprojekt zu finden.

 

Dämmstoff für Dächer

So können Sie Ihren Dachboden in wenigen Schritten selbst dämmen

Wenn Sie Ihre oberste Geschossdecke in Eigenregie dämmen möchten, ist es ratsam, dass Sie sich für eine Aufdeckendämmung entscheiden. Diese ist nicht nur die simpleste der Dämmungen, sondern ist im Vergleich zu Zwischen- oder Unterdeckendämmungen wesentlich günstiger. Dabei müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass die dämmende Wirkung geringer ist. Ganz im Gegenteil – eine Aufdeckendämmung isoliert Ihren Dachboden zuverlässig.

Schritt 1: Reinigen Sie den Boden und verlegen Sie die Dampfbremse

Zunächst sollten Sie sicherstellen, dass der Boden Ihres Dachbodens frei von Schmutz ist. Bei der Dämmung Ihrer Geschossdecke starten sie zunächst mit einer Schicht der Dampfbremse. Diese Dient als Membran und hält Feuchtigkeit davon ab, in das Dämmmaterial einzudringen, weshalb es wichtig ist, dass weder kleine Steinchen noch anderer Schmutz die Dampfbremse beschädigen. Ist der Boden sauber, so können Sie damit starten Ihren Dachboden zu dämmen. Verlegen Sie die Dampfbremse flächendeckend und schauen Sie, dass die einzelnen Bahnen sich immer um gute 15 cm überlappen. Kleben Sie sie anschließend mit einem speziellen Klebeband zusammen. In Randbereichen können Sie zusätzlich einen Dichtkleber benutzen, um die Dampfbremse abzudichten. 

Schritt 2: Verlegen Sie die Dämmplatten 

Im nächsten Schritt geht es darum, das eigentliche Dämmmaterial zu verlegen. Dies ist ganz simpel und ist in wenigen Handgriffen gemacht. Starten Sie in einer Ecke und verlegen Sie nach und nach die einzelnen Dämmelemente, bis der gesamte Boden belegt ist. So gewährleisten Sie, dass Ihr Dachboden ordnungsgemäß gedämmt ist. Selbstverständlich können Sie die einzelnen Dämmplatten zuschneiden, um die richtige Größe zu bekommen. Wird Ihr Dachboden nicht betreten, sind Sie nun durch mit dem Dämmen. Soll Ihr Dachboden betreten werden, müssen Sie den Boden selbstverständlich noch verstärken. 

Schritt 3: Eine trittfeste Fläche schaffen

Sofern Sie Ihren Dachboden regelmäßig betreten, sollten Sie beim Dämmen darauf achten, dass Sie sich für ein druckfestes Dämmmaterial entscheiden. Zusätzlich ist es nötig, dass Sie dieses anschließend mit diffusionsoffenen Platten auskleiden. Hier bieten sich besonders:

  • Gipsfaser- oder
  • Holzspanplatten an.

Verlegen Sie die begehbaren Platten schwimmend und verkleben Sie diese anschließend. 

Ein Tipp von uns: Sie können sich bei der Planung Ihres Dachbodens bereits für fertige Dachbodenelemente für das Dämmen entscheiden. Hier haben die einzelnen Elemente bereits eine trittfeste Schicht, sodass Ihnen der 3. Schritt erspart bleibt. 

Verlegung von Holzplatten auf einem Dach

Ihre Dachbodendämmung mit Henrich Baustoffzentrum – effizient, langlebig, gut beraten

Wenn Sie Ihren Dachboden dämmen möchten, können Sie dies mit ein wenig handwerklichem Geschick in die eigenen Hände nehmen. Dabei stehen wir von Henrich Baustoffzentrum Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir beraten Sie individuell – abgestimmt auf Ihre Anforderungen, Raumnutzung und den baulichen Zustand Ihres Gebäudes. Egal, ob Sie eine begehbare Dachbodendämmung für Abstellfläche oder Wohnraum planen oder eine einfache Dämmung der obersten Geschossdecke realisieren möchten – bei uns finden Sie die passende Lösung. Erkunden Sie in unserem Ratgeberbereich viele hilfreiche Themen rund ums Bauen und Modernisieren, unter anderem zu:

 

Besuchen Sie uns an einem unserer Standorte und lassen Sie sich persönlich beraten für eine Dachbodendämmung, die langfristig funktioniert und Energie spart.