Henrich-Azubis – auf dem Weg zum Handelsfachwirt

Kilian Krybus, 22, und Lucas Vierheilig, 23, befinden sich im dritten Jahr ihrer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann im Henrich Baustoffzentrum Siegburg. Im Frühsommer 2020 werden sie ihren Abschluss machen. Parallel bereiten sie sich bei der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg auf ihren Abschluss als geprüfter Handelsfachwirt (IHK) vor. Beide fühlen sich sehr wohl im Familienunternehmen.

Teamzusammenhalt und optimale Förderung durch Kollegen sowie das Unternehmen

Kilian Krybus hatte zuvor das Wirtschaftsgymnasium besucht, Lucas Vierheilig die Höhere Handelsschule. Warum haben sie Henrich als Ausbildungsunternehmen gewählt? Lucas Vierheilig: „Viele meiner Freunde haben bei Henrich gelernt und mir sehr positiv über ihre Erfahrungen hier berichtet. Henrich war deshalb von Anfang an einer meiner Favoriten – auch wegen der Nähe zu meinem Wohnort Lohmar-Birk. Ich hatte auch Industrieunternehmen in der engeren Wahl. Doch Henrich hat mir am meisten geboten – vor allem auch die Möglichkeit, hier ergänzend eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt zu absolvieren. Das Unternehmen trägt auch die Studiengebühren in Höhe von mehr als 3.000,- Euro. Diese Möglichkeit hat mir kein anderes Unternehmen geboten.“

Kilian Krybus: „Ich habe schon als Schüler anderthalb Jahre lang als Aushilfe bei Henrich gearbeitet. Ich kannte schon viele Leute hier. In Hochphasen wie zum Beispiel im Sommer wird es auch einmal stressig. Doch insgesamt ist der Umgang sehr familiär.“ „Wir können uns jederzeit mit allen Fragen an alle Kollegen wenden“, ergänzt Lucas Vierheilig. Beiden gefällt, dass Auszubildende bei Henrich im Team schnell Verantwortung übernehmen können.

Umfassend ist auch das Themenspektrum ihrer Ausbildung. Kilian Krybus: „Wir lernen alle Abteilungen im Haus kennen. Lucas ist zurzeit in der Buchhaltung, ich bin im Moment an der Hochbautheke eingesetzt. Mir macht der Umgang mit den Kunden Spaß. Ich kann mir vorstellen, dass ich auch nach meinem Abschluss in der Hochbauabteilung bleiben möchte.“

Lucas Vierheilig: „Mir hat es besonders gut in der Kalkulation und der Tiefbauabteilung gefallen. Für mich ist sehr gut denkbar, nach meinem Abschluss in dieser Abteilung zu arbeiten. Ich mag den Umgang mit Zahlen. Ich war aber auch sehr gern im Hochbau sowie im Garten- und Landschaftsbau.“

Die ergänzende Weiterbildung zum Handelsfachwirt

Kilian Krybus: „Nach der Berufsschule finden noch ein bis zwei Stunden ergänzender Unterricht für den Handelsfachwirt statt. Gearbeitet wird in Lerngruppen mit 12 Teilnehmern. Für die Berufsschule und die Kurse stellt uns das Unternehmen frei.“ Die Nacharbeit des Lernstoffs nimmt vor allem in der Klausurphase zwei Abendstunden in Anspruch. Lucas Vierheilig: „Eine gewisse Eigeninitiative braucht man schon für diesen Bildungsweg.“

Die Handelsfachwirt-Weiterbildung dauert ein weiteres Jahr über den kaufmännischen Abschluss hinaus. Sie findet bei der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg statt.

Henrich-Personalchef Rolf Löbbert: „Die Weiterbildung zum Handelsfachwirt beginnt in der Regel im zweiten Ausbildungsjahr und setzt sich noch ein Jahr über den Abschluss zum Groß- und Außenhandelskaufmann hinaus fort. Wir sind offen dafür, wenn sich Teilnehmer danach für eine weitergehende Fortbildung zum geprüften Betriebswirt (IHK) entscheiden sollten.“

Vorteile gegenüber einem reinen Studium

Kilian Krybus: „Ich wollte sofort arbeiten. Damit hat man sofort ein eigenes Einkommen. Zudem kann ich theoretisches Wissen in meiner Weiterbildung zum Handelsfachwirt sofort mit den praktischen Kenntnissen aus meiner Ausbildung vernetzen.“

Henrich-Personalchef Rolf Löbbert: „Die Handelsfachwirt-Fortbildung beginnt in der Regel nach dem ersten Ausbildungsjahr und wird ein Jahr nach der IHK-Prüfung zum Groß- und Außenhandelskaufmann abgeschlossen. Insgesamt hat man sehr schnell einen Titel, der dem Bachelor entspricht und gleichzeitig schon ein umfassendes Praxiswissen. Nach vier Jahren ist man rundum ausgebildet und kann sofort durchstarten. Das letzte Jahr der Fortbildung zum Handelsfachwirt findet bei uns im Abendstudium statt. Zwei Abende in der Woche muss man dafür aufbringen.“

 

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