Wenn es um die Gestaltung Ihres Eigenheimes geht, gibt es viele Dinge, die die Optik beeinflussen: die generelle Architektur, die Verputzung, Ihre Haustüren, das Dach und viele weitere Elemente. Wichtig sind dabei auch die Fenster, die Sie einbauen. Diese machen nämlich nicht nur das Aussehen Ihres Hauses aus, sondern sollten auch in ihrer Funktionalität genau Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechen. Lesen Sie in diesem Ratgeber alles über Fenster in unterschiedlichen Optiken, verschiedenen Formen und mit diversen Funktionen und erfahren Sie einige Tipps und Tricks, die Sie für Ihren Fenstereinbau anwenden können. 

Fenster aus unterschiedlichen Materialien in diversen Optiken 

Fenster ist nicht gleich Fenster und Fensterglas ist nicht gleich Fensterglas. In der modernen Architektur werden in der Regel Fenster mit normalem, transparentem Glas verbaut – heutzutage in Doppelverglasung, um erstens einen soliden Lärmschutz zu bieten und zweitens vernünftig zu isolieren. Auch getrübte oder milchige Fenstergläser sind nicht ungewöhnlich – besonders in Bädern oder anderen Räumen, in denen ein gewisser Grad an Privatsphäre gewährt sein soll, kommen Fenster mit Struktur oder Trübung zum Einsatz, die das Hineinschauen von außen behindern.  

Ähnlich zu den Fenstern mit Struktur sind Fenstergläser mit aufwendigen Ornamenten. Diese findet man in der modernen Architektur eher seltener, da das Fensterglas hier in aufwendiger Handarbeit hergestellt wird. Dennoch können Sie, sofern Sie diesen Look für Ihr Eigenheim anstreben, durchaus Fenstergläser mit kunstvollen Ornamenten anfertigen lassen.  

Fenster für unterschiedliche Einbauorte mit geeigneten Öffnungsarten 

Selbstverständlich sollten Sie bei der Wahl Ihres Fensters nicht nur auf die Optik achten. Wichtig ist, dass Sie sich auch Gedanken um die Funktionalität machen, bevor Sie Ihre Fenster einbauen, denn Fenster kommen in vielen unterschiedlichen Formen und Varianten. Nehmen wir hier das Beispiel Dachfenster: Diese Art von Fenster wird auch Schrägfenster genannt und kommt in unterschiedlichen Variationen. Die gängigsten sind hier das Schwingfenster und das Klapp-Schwingfenster. Diese beiden Dachfenster können an den selben Orten eingebaut werden, unterscheiden sich jedoch in Ihrer Öffnungsart. Welche dabei die richtige für Sie ist, hängt ganz von Ihren Bedürfnissen und den Gegebenheiten im Innenraum ab.  

Doch auch gewöhnliche Fassadenfenster kommen mit unterschiedlichen Öffnungsarten. Nehmen wir beispielsweise die Terassen- beziehungsweise Balkontür, die strenggenommen auch ein Fenster ist – dieses können Sie mit einer klassischen Flügeltür einbauen, Sie können sich aber auch für die Variante mit Schiebetür entscheiden.  

Wenn es um die Öffnungsarten Ihrer Fenster geht, gibt es viele unterschiedliche Optionen, die jeweils Ihre Vor- und Nachteile haben. Diese sollten Sie sich bei der Planung Ihrer Fenster genau anschauen und individuell auf Ihre eigenen Bedürfnisse und die Gegebenheiten innerhalb Ihres Hauses abstimmen.  

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn Sie gerade dabei sind Ihr Eigenheim von Grund auf zu planen und zu bauen, sollten Sie sich neben der Fensterart auch mit der richtigen Ausrichtung Ihrer Fenster befassen.  

Ihr Fenstereinbau – die wichtigsten Tipps & Tricks 

Haben Sie die richtigen Fenster für sich gefunden, geht es an die Fenstermontage. Das können Sie selbstverständlich dem Fachmann oder der Fachfrau überlassen, sind Sie aber selbst handwerklich begabt, können Sie dies auch selbst tun. Wichtig ist hierbei aber, dass Sie besonders achtsam und sauber arbeiten und dabei einige goldene Regeln beachten:  

  1. Bevor Sie Ihre neuen Fenster einbauen, sollten Sie sich vergewissern, dass die Öffnung, in die Sie den Fensterrahmen einsetzen möchten, die richtigen Maße hat. Überprüfen Sie dies lieber einmal zu viel und messen Sie sowohl Öffnung als auch Fensterrahmen nach. Zudem sollten Sie die Öffnung, in der Sie Ihr Fenster einbauen, ordentlich säubern. Befreien Sie sie von Staub und Steinen. Außerdem macht es den Einbau wesentlich leichter, wenn die Flächen so glatt wie möglich sind. Haben Sie stets im Hinterkopf, dass die Vorbereitung das A und O ist. Hier sollten Sie sich keinesfalls abhetzen. 
  2. Haben Sie den Rahmen Ihres Fensters in die Öffnung gesetzt, sollten Sie diesen in die ideale Position bringen. Hier haben Sie noch alle Möglichkeiten, also nutzen Sie eine Wasserwaage und Zollstock, um Ihr Fenster richtig auszurichten. Betrachten Sie hierzu auch die gesamte Wand, um ein möglichst paralleles Ergebnis zu den anderen Fenstern zu gewährleisten. Erst wenn Ihr Fenster in der richtigen Position ist, verschrauben Sie den Fensterrahmen mit der Wand. 
  3. Wenn es um das Ausfüllen der Zwischenräume geht, sollten Sie besonders behutsam vorgehen. Da der Schaum, den Sie für die Abdichtung nutzen, erst verzögert aufquillt, sollten Sie hier langsam und vorsichtig arbeiten. Schauen Sie, dass alle Zwischenräume zwischen Fensterrahmen und Mauer lückenlos ausgefüllt sind.  
  4. Hängen Sie den Fensterflügel immer erst ein, sobald der Fensterrahmen im Mauerwerk eingebaut und der Bauschaum angetrocknet ist. So verhindern Sie, dass der Fensterrahmen in eine andere Position rutscht. 

Diese vier Tipps und Tricks sind essenziell, wenn es um die Fenstermontage geht. Halten Sie sich daran und selbstverständlich auch an eine detailierte Anleitung des Fensterhändlers Ihres Vertrauens, so kann nichts mehr schief gehen, wenn Sie Ihre Fenster einbauen. 

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